KATAPULT Sachsen berichtet „Überlastete Frauenhäuser: Wohnungsmangel verschärft die Krise“

Hier befindet sich ein Link, um die Seite schnell zu verlassen

Yvonne Schmidt vom KATAPULT Magazin berichtet: Der angespannte Wohnungsmarkt verschärft die ohnehin prekäre Situation der Schutzsuchenden. Aktuell bleiben die Frauen deutlich länger als üblich in den Frauenschutzhäusern bleiben, erklärt B. Es dauere oft mehrere Monate, bis sie eine eigene Wohnung finden würden. Das berichtet auch Vanessa E. vom Frauenschutzhaus Dresden: “Das Thema treibt gerade alle Frauenschutzhäuser um.”

Da passender Wohnraum fehlt und die Anforderungen, um eine Wohnung zu bekommen, sehr hoch sind, bleiben die Frauen länger als nötig im Frauenhaus und blockieren somit notwendige Plätze.

Diesem Problem widmet sich das Projekt “Sie wohnt gewaltfrei” – kurz “SieWo” – der HTWK Leipzig. “SieWo” fungiert als Vermittlungsstelle für Wohnungen für gewaltbetroffene Frauen. “Langfristiger Gewaltschutz beginnt mit einem eigenen Mietvertrag”, sagt Friederike Frieler, Koordinatorin des Projekts. “In manchen Fällen kehren Betroffene zurück in die gewaltvolle Beziehung, wenn sie keine eigene Wohnung finden.”

Hier geht’s zum KATAPULT-ArtikelLink öffnet in einem neuen Tab

Ihre Spende hilft, den Gewaltschutz in Sachsen voranzubringen und unsere Zukunftsprojekte zu verwirklichen! Wir freuen uns über jede Unterstützung bei unserer Arbeit gegen häusliche Gewalt in Sachsen. 

SpendenNewsletter

LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V. Logo

Spenden

Spende für den Gewaltschutz in Sachsen unter dem Stichpunkt "Spende" an LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen e.V. IBAN: DE07 4306 0967 1242 8194 00 GLS Bank BIC: GENODEM1GLS
Spenden

Bundesweites Hilfetelefon

Unter der 116 016 erreichen Sie das Hilfetelefon rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen – an 365 Tagen im Jahr. Ihr Anruf beim Hilfetelefon ist kostenlos. Selbst ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon kann die Beratung genutzt werden.